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    Neu gekaufte Handtücher fühlen sich oft kuschelig und weich an. Doch nach einigen Wäschen sieht das Bild ganz anders aus. Plötzlich sind Frottierhandtücher steif und ihre flauschigen Schlingen sind hart und platt. Manchmal nehmen die Handtücher sogar unangenehme Gerüche an, obwohl sie unbenutzt im Badezimmer-Regal liegen. Wie kommt das und was lässt sich dagegen tun?

    Handtuch-Qualitäten

    Die meisten Handtücher bestehen aus Frottier, doch auch Piqué liegt im Trend. Das sind die wichtigsten Handtuch-Gewebe:

    • Walk-Frottier:
      kuscheliges Schlingengewebe mit langem Flor
      weiche Handtuchqualität, für sanfte Pflege und Wellness

    • Zwirn-Frottier:
      griffiges Schlingengewebe mit kurzem Flor aus gezwirntem Garn
      robuste Handtuchqualität, für das herbe Hautgefühl

    • Piqué:
      Strukturgewebe in Waffel- oder Wabenmuster
      traditionell in Frankreich, Spanien und Italien beliebt

    • Velours-Frottier:
      Walk-Frottier mit aufgeschnittenen Schlingen, samtiger Flor
      bevorzugt für das Strandhandtuch

    Vor allem Walk-Frottier und Velours-Frottier verlieren die ursprüngliche Qualität, wenn der Flor hart wird. Wie sieht die beste Pflege aus?

     

    Handtuch-Pflege:

    Damit die Handtücher hygienisch sauber sind, sollten sie bei 60 Grad gewaschen werden. Beim Waschvorgang verkleben die Fasern. Jeder Schleudergang in der Maschine drückt den flauschigen Flor platt. Holt man die Handtücher aus der Maschine, liegen die Schlingen flach am Gewebe. Die Kunst besteht darin, sie wieder zu lockern und aufzurichten.

    Eine Methode ist es, die Handtücher erst einmal schön aufzuschlagen und dann an der frischen Luft zu trocknen. Aber es kommt auf das Wetter an. Weht ein Wind, ist das optimal. Starkes Sonnenlicht ist problematisch. Dann trocknen die feinen Handtuchschlingen in Blitzeseile und bleiben platt und hart. Das Gleiche gilt beim Trocknen auf der Heizung. Die ideale Variante ist der Wäschetrockner. Im warmen Luftstrom entfalten die Fasern ihre volle Qualität und die Schlingen richten sich wieder auf.

    Beim Weichspüler ist Vorsicht angesagt. Manche Hersteller empfehlen eine kleine Dosis – etwa die Hälfte der üblichen Füllmenge. Der Weichspüler kann die Fasern davor schützen, zu hart zu werden. Aber Weichspüler legt sich als feiner Film auf die Fasern. Das beeinträchtigt ihre Saugfähigkeit. Deshalb kann es besser sein, darauf zu verzichten. Manchmal leidet die Handtuchqualität an hartem, also zu kalkhaltigem Wasser. Dann sollte beim Waschgang ein Entkalker verwendet werden.

     

    Handtuch-Lagerung:

    Erst wenn die Handtücher vollständig getrocknet sind, kann man sie zusammenlegen und im Schrank verstauen. Ist ein wenig Feuchtigkeit in ihnen, siedeln sich Bakterien und Schimmelsporen an. Sie erzeugen nach einiger Zeit einen muffigen Geruch. Diese Muffigkeit kann auch bei Handtüchern entstehen, die ordnungsgemäß gewaschen und getrocknet wurden. Das passiert, wenn sie im Badezimmer im offenen Regal gelagert werden. Bei jedem Duschen oder Baden steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Die Wasserdämpfe werden von den Handtüchern aufgenommen. Dadurch entsteht der gleiche Effekt wie bei den nicht vollständig getrockneten Handtüchern.

    Am besten lagert man nur eine kleine Menge Handtücher im Bad. Sie sollten dann in kurzen Abständen regelmäßig genutzt und gewaschen werden. Ansonsten ist es besser, die Handtücher in einem anderen Raum aufzubewahren.

     

     

     

     

     

     

     

     

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